Ursprung

  • Lapageria rosea, auch bekannt als Chilenische Glockenblume oder Copihue, ist in Chile endemisch.
  • Sie kommt natürlich in den feuchten, gemäßigten Regenwäldern Südchiles vor.
  • Wächst als Kletterpflanze in Wäldern und an Waldrändern, oft an Bäumen und Sträuchern, von Meereshöhe bis etwa 1.000 m Höhe.
  • Sie ist die Nationalblume Chiles und hat eine große kulturelle Bedeutung, insbesondere bei den Mapuche-Indianern.

Sorge

  • Licht: Halbschatten bis tiefer Schatten (Wurzeln kühl halten, pralle Mittagssonne vermeiden).
  • Boden: Sauer (pH 5,0–6,5), humusreich, gut durchlässig und feucht (vorzugsweise Rhododendron- oder Azaleenerde).
  • Wasser: Gleichmäßig feucht halten – die Pflanze liebt hohe Luftfeuchtigkeit und darf niemals ganz austrocknen.
  • Klima: USDA-Zonen 9–11; verträgt leichten Frost (bis ca. -5/-8 °C), gedeiht aber am besten in kühlen, feuchten, frostfreien oder milden Winterregionen.
  • Allgemein: Langsam wachsende, verholzende Kletterpflanze, die am besten an einer Nordwand, in einem Wintergarten oder Gewächshaus in kühleren Klimaten wächst. Während der Wachstumsperiode mit Dünger für säureliebende Pflanzen düngen.

Verwendung

  • Zierpflanze: Sehr beliebt wegen der großen, wachsartigen, hängenden glockenförmigen Blüten in Rosa, Rot oder Weiß, die vom Sommer bis weit in den Herbst hinein blühen.
  • Essbar: Die Früchte (gelbe Beeren) sind essbar, süß und haben ein puddingartiges Fruchtfleisch.
  • Wird häufig in Schattengärten, an Mauern, Pergolen oder als exklusive Kübelpflanze verwendet.

Lapageria rosea ist ein eleganter, langlebiger Kletterer, der besonders von Liebhabern besonderer Pflanzen geschätzt wird. In milderen Klimaten blüht sie oft reichlich im Herbst und Winter.